Inspektion von Windkraftanlagen
Wie Deutsche WindGuard bis zu 59 % Inspektionszeit mit TOPseven einsparen kann
59 %
Inspektionszeitersparnis
100%
Expertenbindungsrate
Über
Die Deutsche WindGuard Inspection GmbH (DWG) ist eine nach ISO IEC 17020 akkreditierte Inspektionsstelle vom Typ A, die alle achtzehn Monate auditiert wird und über 25 Jahre Erfahrung im Onshore- und Offshore-Bereich für große europäische Betreiber verfügt.
Industrie
Inspektion von Windkraftanlagen
Unternehmensgröße
220 Mitarbeiter
Gründungsjahr
2000
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"Ohne Drohnen möchte ich nicht mehr arbeiten."
Jan Wallasch
Geschäftsführer
Das Unternehmen
Mit zunehmender Höhe der Anlagen und komplexeren Rotorblattgeometrien stießen Seilzugangstechniken und bodengestützte Optiken an ihre praktischen Grenzen. DWG führte TOPseven zunächst ein, um eine Lücke bei der Überprüfung des Blitzschutzes an Enercon-Rotoren zu schließen, wo Widerstandsmessungen aufgrund von Mikrorissen versagen, und erweiterte den Einsatz dann auf autonome Sichtprüfungen. Heute fliegt DWG an Land fast ausschließlich autonom mit TOPseven. Das Ergebnis sind schnellere und konsistentere Außeninspektionen, eine Dokumentation, die auch Jahre später noch Bestand hat, und sicherere Personalmodelle, die erfahrenes Fachpersonal ohne Kletterarbeiten binden.
Herausforderungen
Qualität statt Mindestumfang: DWG geht bei wiederkehrenden Inspektionen stets über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus, was Seilzugangstechniken an großen modernen Rotorblättern körperlich anstrengend, langsam und kostspielig machte.
Skalierungsbeschränkungen: Gekrümmte Rotorblätter mit starker Vorbiegung und zunehmender Nabenhöhe machten Seilarbeiten anstrengender und wetterabhängiger.
Compliance-Lücken:
In vielen Fällen führten die Rotorblattkonstruktionen von Enercon mit Aluminiumprofilbahnen zu Sackgassen in der konventionellen Blitzschutzmessung, sodass die Betreiber die Versicherungs- und Richtlinienanforderungen, die Messungen vorschreiben, nur eingeschränkt erfüllen konnten.Dokumentationsaufwand: Die Betreiber erwarten umfassende Nachweise und Historien zur Untermauerung von Ansprüchen, Käufen und Verkäufen und der Vermögensverwaltung.
Interne Skepsis: Die Effizienz des Teams beim Seilzugang machte es schwierig, frühe Drohnensysteme zu rechtfertigen, bis die Vorteile der Automatisierung und der kontaktlosen LPS-Inspektion bewiesen waren.
Wetterabhängigkeit: Inspektionen sind stark von den Wetterbedingungen wie extremen Temperaturen oder Regen abhängig.
Die TOPseven-Lösung
Kontaktlose LPS-Messung: Der Signalinduktionsansatz von TOPseven überprüft die Kontinuität bei Enercon-Konstruktionen, bei denen Widerstandsmessungen aufgrund von Mikrorissen in Profilsegmenten nicht möglich sind.
Autonome Sichtprüfung: Die konsistente, automatisierte Erfassung rund um Rotorblätter und Türme reduziert Bedienungsvariabilität und begrenzt die Blickfixierung während des Fluges.
Künstliche Intelligenz als Unterstützung: KI wird als unterstützende Analyseebene eingesetzt, um die Aufmerksamkeit der Experten auf relevante Bereiche zu lenken, jedoch nie als finaler Entscheidungsträger.
Integriertes Portal und Datenverlauf: DWG verwaltet vollständige Bildersätze und Messaufzeichnungen über den kompletten Lebenszyklus für dieselben Rotorblätter hinweg und ermöglicht so Trendanalysen und Schulungen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit: Dank des Feedbacks von DWG konnten die Erfassung der Türme, Hybridtürme und andere Workflow-Aktualisierungen von TOPseven schneller durchgeführt werden.
Die Ergebnisse
Geschwindigkeit und Auslastung
Referenz V112. Durch den Einsatz der TOPseven Technologie reduziert sich die Inspektionsdauer von ca. 7 Stunden auf etwa 3 Stunden, wodurch bei geeigneten Layouts mit derselben Crew zwei statt einer Turbine pro Tag überprüft werden können.
Referenz E-126. Seilzugangsarbeiten dauerten aufgrund wiederholter Bewegungen und Positionierung der Rotorblätter etwa 9 Stunden. Durch die visuelle Inspektion mit Drohnen und LPS konnte diese Zeit auf etwa 4 Stunden reduziert werden.
Compliance und Risiko
Enercon bis E-82. Dank induktiver Messungen können Betreiber endlich die Anforderungen von Versicherern und Richtlinien zur Messung der LPS-Kontinuität erfüllen, wo Widerstandsmessungen aufgrund von Mikrorissen im Aluminiumprofil versagen.
Überprüfbarkeit. Ein vollständiger Bildsatz pro Turbine unterstützt die gerichtsfähige Dokumentation. DWG führte einen Rotorblattbruch Jahre nach der Inspektion an, wobei Bilder zeigten, dass zum Zeitpunkt der Inspektion keine sichtbaren Anzeichen dafür vorlagen.
Menschen und Fähigkeiten
Sicherheit. Weniger Stunden am Seil reduzieren die Gefährdung. In kalten oder hohen Türmen sinken die körperliche Belastung und das kumulative Risiko erheblich.
Erhalt von Fachwissen. Inspekteure, die nicht klettern können oder wollen, leisten weiterhin einen wertvollen Beitrag als Drohnenpiloten und Prüfer.
Bessere Ausbildung. Wiederholbare Bilddaten und Anlagenhistorien helfen Spezialisten dabei, jüngeren Mitarbeitern anhand von Modellen und bekannten Schwachstellen zu vermitteln, worauf sie achten müssen.
Umfang und Grenzen
Offshore. Es gelten weiterhin gemischte Regelungen. Die Standards verlangen einen Anteil an Kletter- oder gepaarten Sichtprüfungen sowie Kletterproben.
Das Seil bleibt im Werkzeugkasten. Ältere Modelle mit Defekten, die mit Drohnen nicht sichtbar sind, oder gespaltene Rotorblätter, die einen Zugang zum Inneren erfordern, benötigen weiterhin seilbasierte Verfahren.
Produktanforderungen. DWG wünscht weitere Fortschritte bei der Offshore-Bereitschaft und der Portaloptimierung.
"Die TOPsevenLösung ist effizient und eine nachhaltige Lösung für unser Assetmanagement. So können wir besser planen und lernen durch die Dokumentation viel über die Entwicklung von Schäden."
Jan Wallsch
Geschäftsführer


